Diskussion zu Bitcoin und Kryptowährungen

Leider sieht es die breite Masse nicht so. Und auch Teile der Crypto Crowd sehen nicht so weit.
Wenn der Preis nach unten geht zeigen viele Ihr Gesicht oder ihre wahre Meinung.

Der Bitcoin ist nun in einem Monat um mehr als 20% gefallen. Steht bei unter 55k€... Selbst wenn das alles stimmt (und das hört sich überzeugend an was Cumaro schreibt), ist es nun mal so, dass ein massenhafter Abverkauf dem Bitcoin sehr gefährlich werden könnte. Es ist kein Naturgesetz, dass der Bitcoin wieder steigt. Zum Thema Korrelation: Über viele Jahre stieg der Bitcoin dann, wenn Tech-Aktien stiegen. Diese Korrelation war in dieser Woche nicht mehr zu sehen. Eine Korrelation zum Gold gibt es auch nicht wirklich. Zum Ölpreis schon.
 
Der Bitcoin ist nun in einem Monat um mehr als 20% gefallen. Steht bei unter 55k€... Selbst wenn das alles stimmt (und das hört sich überzeugend an was Cumaro schreibt), ist es nun mal so, dass ein massenhafter Abverkauf dem Bitcoin sehr gefährlich werden könnte. Es ist kein Naturgesetz, dass der Bitcoin wieder steigt. Zum Thema Korrelation: Über viele Jahre stieg der Bitcoin dann, wenn Tech-Aktien stiegen. Diese Korrelation war in dieser Woche nicht mehr zu sehen. Eine Korrelation zum Gold gibt es auch nicht wirklich. Zum Ölpreis schon.
Keine Ahnung, was du mit der Aussage meinst, dass ein massenhafter Abverkauf von Bitcoin „sehr gefährlich“ werden könnte. Gefährlich für wen, was, warum?

Für 99 % der Menschen ist die Bedeutung von Bitcoin unmittelbar mit dem Preis verbunden. Der Preis ist jedoch sehr volatil, weil die Technologie im Vergleich zu traditionellen Wertspeichern noch jung ist.

Am Ende regeln Angebot und Nachfrage den Preis – wie bei jedem freien Markt.

Wer Bitcoin wirklich versteht, lässt sich vom kurzfristigen Preisgeschehen kaum beeinflussen. Die Masse hingegen reagiert emotional auf steigende oder fallende Kurse.

Wenn Bitcoin wieder über 100.000 Dollar steigt und plötzlich jeder darüber spricht, bedeutet das nicht, dass Bitcoin auf einmal wertvoller geworden ist. Genauso wenig wird Bitcoin wertlos, nur weil der Preis zeitweise fällt.

Der Preis ist lediglich das Ergebnis dessen, was Marktteilnehmer in einem bestimmten Moment bereit sind zu zahlen. Der eigentliche Wert von Bitcoin liegt in seinen Eigenschaften: Knappheit, Dezentralisierung, Zensurresistenz, Transparenz und der Möglichkeit, Vermögen unabhängig von Staaten und Banken zu speichern und zu übertragen.

Solange diese Eigenschaften bestehen bleiben, ändert ein steigender oder fallender Preis nichts an den fundamentalen Grundlagen des Netzwerks. Der Markt bewertet Bitcoin jeden Tag neu – die Technologie dahinter bleibt dieselbe. Und alle 10 Minuten wird ein Block produziert. Und das ununterbrochen seit 2009.

Bitcoin ist Bitcoin. 1 BTC = 1 BTC.
 
Keine Ahnung, was du mit der Aussage meinst, dass ein massenhafter Abverkauf von Bitcoin „sehr gefährlich“ werden könnte. Gefährlich für wen, was, warum?

Für 99 % der Menschen ist die Bedeutung von Bitcoin unmittelbar mit dem Preis verbunden. Der Preis ist jedoch sehr volatil, weil die Technologie im Vergleich zu traditionellen Wertspeichern noch jung ist.

Am Ende regeln Angebot und Nachfrage den Preis – wie bei jedem freien Markt.

Wer Bitcoin wirklich versteht, lässt sich vom kurzfristigen Preisgeschehen kaum beeinflussen. Die Masse hingegen reagiert emotional auf steigende oder fallende Kurse.

Wenn Bitcoin wieder über 100.000 Dollar steigt und plötzlich jeder darüber spricht, bedeutet das nicht, dass Bitcoin auf einmal wertvoller geworden ist. Genauso wenig wird Bitcoin wertlos, nur weil der Preis zeitweise fällt.

Der Preis ist lediglich das Ergebnis dessen, was Marktteilnehmer in einem bestimmten Moment bereit sind zu zahlen. Der eigentliche Wert von Bitcoin liegt in seinen Eigenschaften: Knappheit, Dezentralisierung, Zensurresistenz, Transparenz und der Möglichkeit, Vermögen unabhängig von Staaten und Banken zu speichern und zu übertragen.

Solange diese Eigenschaften bestehen bleiben, ändert ein steigender oder fallender Preis nichts an den fundamentalen Grundlagen des Netzwerks. Der Markt bewertet Bitcoin jeden Tag neu – die Technologie dahinter bleibt dieselbe. Und alle 10 Minuten wird ein Block produziert. Und das ununterbrochen seit 2009.

Bitcoin ist Bitcoin. 1 BTC = 1 BTC.

Ok, das ist eine mir bekannte Antwort. Weil diese Aufzählung hört und liest man immer wieder so oder so ähnlich.
Gefährlich tatsächlich für die Existenz des Bitcoins meine ich. Dieser ist nämlich nur dann knapp, wenn er nachgefragt wird und wenn er massenhaft abverkauft wird, dann ist 1 BTC zwar = 1 BTC , aber gemessen wird der Wert eben aktuell an FIAT- Währungen.
Das ist due Illusion der Preislosigkeit: Eigenschaften wie 'Zensurresistenz' und 'Knappheit' sind wertlos, wenn die Kaufkraft dahinter wegbricht. Ein dezentrales System, das niemand mehr stabil gegen reale Güter (Brot, Strom, Miete) eintauschen kann, verliert seine gesellschaftliche Funktion. Ein unkontrollierter Kollaps des Preises zerstört das Vertrauen – und Vertrauen ist das einzige Fundament, auf dem jeder Wertspeicher der Menschheitsgeschichte jemals basierte.

Thema Transparenz: Diese liegt auch bei Aktien vor. Du hast sogar mehr Anhaltspunkte, wie sich eine Aktie entwickeln kann in Zukunft. Beim Bitcoin: Früher stiegen Tech-Aktien, dann stieg auch der Bitcoin. Wieso auf einmal nicht mehr!?

Thema "Möglichkeit, Vermögen unabhängig von Staaten und Banken zu speichern und zu übertragen.": Staaten besteuern Bitcoin. Staaten beschlagnahmen Bitcoin. Staatsoberhäupter wie Donald Trump beeinflussen massiv die Wertentwicklung des Bitcoin.

Ich denke gerade darüber nach, mal ganz vorsichtig in Bitcoin einzusteigen, zweifel aber stark daran. 1 BTC ist 1 BTC. Ja.... Und wenn ich diesen BTC für 100k gekauft habe, hilft mir das heute mal gar nichts, dass er 55k wert ist. Dieser Freund von mir hat mich massiv dazu überreden wollen, BTC-Anteile zu kaufen, als der BTC bei über 100k stand. Ich bin sehr froh, das nicht getan zu haben, obwohl die Medien damals quasi nur darüber schrieben, wie schnell es jetzt zur Million gehen könnte.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen ideologischer Überzeugung („Bitcoin ist die Zukunft“) und ökonomischer Realität. Am Ende siegt im echten Leben fast immer die Liquidität über die Ideologie.
In der jüngsten Marktkorrektur (Anfang Juni 2026) gab es ein paar sehr konkrete, namhafte Verkäufer, die den Markt bewegt haben, die teilweise "Long Term holder" sein sollten:

- Michael Saylors Strategy hat Ende Mai/Anfang Juni 2026 zum ersten Mal seit über drei Jahren wieder Bitcoin verkauft. Man muss wissen, dass sich dieses Unternehmen sonst liebend gerne verschuldet hat, um BTC zu kaufen.
- Der größte Verkaufsdruck kam zuletzt von den US-Spot-ETFs, die monatelang die treibende Kraft nach oben waren. Investoren haben fast 4 Milliarden Dollar aus den US-Bitcoin-ETFs abgezogen.
- Goldman Sachs: Auch die Traditionsbank hat ihre Bitcoin-Positionen zuletzt um 10 % reduziert.
- Jane Street: Die gigantische Trading-Firma hat ihre Bitcoin-ETF-Bestände um rund 70 % gekürzt.

Laut Daten von Krypto-Analysten (wie CryptoQuant) liegt es im Moment weniger an einer Panik wie im Crash-Jahr 2022, sondern an einer Umschichtung von Kapital. Viele institutionelle Anleger ziehen derzeit Geld aus Bitcoin ab, weil der US-Aktienmarkt und insbesondere KI-Unternehmen enorme Gewinne abwerfen und als attraktiver angesehen werden.
 
Spannend auch dieser Artikel aus Sicht eines Bitcoiners (Thema Quantencomputing, Thelens Ausstieg aus Bitcoin). Das sachliche und nicht ideologische Fazit: "Nicht der Shor-Algorithmus bedroht Bitcoin existenziell. Die Frage ist, ob das Netzwerk rechtzeitig einig werden kann, bevor technischer Zeitdruck entsteht. Thelens Verkauf ist kein belastbares Marktsignal für die kommenden Monate – aber er macht eine Frage sichtbar, die das Bitcoin-Ökosystem auf lange Sicht nicht ignorieren kann."
- Alte Coins sind betroffen
- Zeit ist da bis ca. 2030
- Gelöst werden kann es bei Einigkeit im Netzwerk (nicht 100% garantiert aber auch nicht ausgeschlossen)

Interessanter Artikel, der die Risiken nicht ignoriert aber zugleich auch gut einordnet:
 
Für dich ist Bitcoin gleichbedeutend mit seinem aktuellen Preis in USD oder EUR. Genau darin liegt aus meiner Sicht der Denkfehler.

Du betrachtest Bitcoin primär durch die Brille von Medien, Analysten und sogenannten Experten. Das Problem dabei: Du übernimmst deren Meinung, anstatt dir selbst eine zu bilden.

Der Sinn von Bitcoin ist nicht, All-In zu gehen und darauf zu hoffen, morgen reich zu werden. Die bessere Frage ist: Warum wollten die meisten Menschen bei 100.000 Dollar kaufen, haben sich aber bei 1.000 Dollar nicht einmal damit beschäftigt?

Anstatt Bitcoin selbst zu studieren – seine technischen Eigenschaften, seine Geschichte und die Grundlagen von Geld – verlassen sich viele auf Schlagzeilen und Prognosen anderer. Das ist aus meiner Sicht eine Sackgasse.

Bitcoin ist mehr als nur ein Preis auf einem Bildschirm.

Bitcoin ist Eigentum. Bitcoin ist Liquidität. Bitcoin ist ein Netzwerk, das seit 2009 ohne Unterbrechung läuft und etwa alle 10 Minuten einen neuen Block erzeugt.

Wenn morgen Banken schließen, Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden oder du dein Vermögen grenzüberschreitend bewegen musst, werden die Unterschiede zwischen Bitcoin und traditionellen Vermögenswerten plötzlich sehr deutlich.

Deshalb sollte man Bitcoin nicht ausschließlich als Spekulationsobjekt betrachten, sondern als Technologie.

Ich investiere in Aktien, Bitcoin, Gold, Domains, meine Gesundheit, meine Familie und meine Social-Media-Präsenz. Diversifikation ist wichtig.

Aber wenn du bereits Investor bist, kennst du die wohl bekannteste Regel überhaupt:

Buy low, sell high.

Die meisten Menschen machen jedoch genau das Gegenteil. Sie kaufen, wenn alle euphorisch sind, und verkaufen, wenn Angst herrscht.

Deshalb die Frage:

Ist jetzt eher ein Zeitpunkt zum Kaufen oder zum Verkaufen? 😉
 
Für dich ist Bitcoin gleichbedeutend mit seinem aktuellen Preis in USD oder EUR. Genau darin liegt aus meiner Sicht der Denkfehler.

Du betrachtest Bitcoin primär durch die Brille von Medien, Analysten und sogenannten Experten. Das Problem dabei: Du übernimmst deren Meinung, anstatt dir selbst eine zu bilden.

Der Sinn von Bitcoin ist nicht, All-In zu gehen und darauf zu hoffen, morgen reich zu werden. Die bessere Frage ist: Warum wollten die meisten Menschen bei 100.000 Dollar kaufen, haben sich aber bei 1.000 Dollar nicht einmal damit beschäftigt?

Anstatt Bitcoin selbst zu studieren – seine technischen Eigenschaften, seine Geschichte und die Grundlagen von Geld – verlassen sich viele auf Schlagzeilen und Prognosen anderer. Das ist aus meiner Sicht eine Sackgasse.

Bitcoin ist mehr als nur ein Preis auf einem Bildschirm.

Bitcoin ist Eigentum. Bitcoin ist Liquidität. Bitcoin ist ein Netzwerk, das seit 2009 ohne Unterbrechung läuft und etwa alle 10 Minuten einen neuen Block erzeugt.

Wenn morgen Banken schließen, Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden oder du dein Vermögen grenzüberschreitend bewegen musst, werden die Unterschiede zwischen Bitcoin und traditionellen Vermögenswerten plötzlich sehr deutlich.

Deshalb sollte man Bitcoin nicht ausschließlich als Spekulationsobjekt betrachten, sondern als Technologie.

Ich investiere in Aktien, Bitcoin, Gold, Domains, meine Gesundheit, meine Familie und meine Social-Media-Präsenz. Diversifikation ist wichtig.

Aber wenn du bereits Investor bist, kennst du die wohl bekannteste Regel überhaupt:

Buy low, sell high.

Die meisten Menschen machen jedoch genau das Gegenteil. Sie kaufen, wenn alle euphorisch sind, und verkaufen, wenn Angst herrscht.

Deshalb die Frage:

Ist jetzt eher ein Zeitpunkt zum Kaufen oder zum Verkaufen? 😉


Ist jetzt eher ein Zeitpunkt zum Kaufen oder zum Verkaufen? Genau das ist eben beim Bitcoin nicht erkennbar. Ich kaufe tendenziell dann, wenn ein guter Wert gefallen ist. Nur habe ich bei Aktien auch schon mal den Fehler gemacht, einen Wert der krass gefallen ist zu kaufen, der sich danach aber noch mal halbiert hat. Das ist ein klasse Unternehmen, was aber von extrem überbewertet auf überbewertet und dann auf ungefähr fair bewertet gefallen ist. Das war im Nachhinein ein Fehler , den ich hätte vermeiden können. Bei Bitcoin fehlen mir komplett die Anhaltspunkte, das zu beurteilen. Sicher ist er jetzt günstig im Vergleich zu vor ein paar Monaten. Und Du weißt ja auch, dass Dir viele Bitcoiner mit eben der Logik erzählen werden, dass es total egal ist, wann Du Bitcoin kaufst - ob bei über 100k oder eben jetzt.
Aber wenn ich mir die aktuelle Entwicklung und das, was ich zuvor beschrieben habe, anschaue, bin ich mir eben gerade unsicher, ob ich überhaupt einen kleinen Anteil ins Portfolio legen soll.

Ich bin schon lange im Prozess, mir eine eigene Meinung zu bilden. Das dauert nur eben lange. Ich übernehme weder die Meinung von Medien noch die der Bitcoin-Befürworter. Ich finde es wie gesagt schon mal gesund, dass Du Bitcoin als Asset zur Beimischung siehst und nicht als "all in" Option. Aber selbst da bin ich sehr genau. Ich bin auch bisher ohne Gold als Beimischung ausgekommen, ohne jetzt Gold mit BTC vergleichen zu wollen. Aber Gold hat ja auch eine große Fanbase und ist aufgrund seiner extrem langen Präsenz ein sehr etabliertes und anerkanntes Anlagevehikel.

Wenn man Bitcoin studiert, erkennt man sehr schnell, was da die Idee dahinter ist. Und ohne Zweifel ist die Idee ja klasse und es gibt auch genügend Anhaltspunkte, dass sich das durchsetzen KANN. Aber selbst wenn Verschuldung und andere Aspekte gegen das FIAT System sprechen, gibt es nicht nur den einen Ausweg Bitcoin. Und auch wenn es technisch möglich ist, die Risiken des Quantencomputing abzusichern, kann die Absicherung zu spät kommen. Es geht um Angebot und Nachfrage und der Wert eines BTC wird nun mal bemessen in üblichen Währungen. Wenn Du zB sagst "Für dich ist Bitcoin gleichbedeutend mit seinem aktuellen Preis in USD oder EUR. Genau darin liegt aus meiner Sicht der Denkfehler." , dann müsstest Du auch der Meinung sein, dass Du einen Bitcoin aktuell nicht verkaufen solltest, selbst wenn man Dir das doppelte des aktuellen Preises bieten würde dafür. Das wäre dann ja ein Denkfehler nach dieser Aussage. Aber das wäre es eben nicht, denn Du würdest den Bitcoin natürlich verkaufen und von dem Geld dann meinetwegen doppelt so viele Bitcoin kaufen. Also ist der BTC eben doch gleichbedeutend mit seinem Wert in Euro und Dollar.
 
Endlose Diskussion am Wesentlichen vorbei.

Am Allzeithoch wolltest du sogar Bitcoin kaufen – hast es aber nicht getan. Und jetzt, mitten im Bärenmarkt, kommen plötzlich die Zweifel: „Bitcoin ist tot. Diesmal wirklich. Schau dir all die logischen Argumente an.“

Damit ist aber eines ziemlich sicher: Am Allzeittief wirst du ebenfalls nichts kaufen.

Du wirst einfach weiter zuschauen, Gründe gegen eine Investition suchen – und natürlich auch finden.

Merkst du eigentlich, wie unbewusst du als Investor handelst? Wie stark du von den Meinungen anderer beeinflusst wirst? Wie viele deiner Argumente nicht auf eigenen Erkenntnissen beruhen, sondern auf Artikeln, Kommentaren und Aussagen fremder Menschen?

Ich investiere seit 2013 in Bitcoin. Damals wirkte die Idee völlig verrückt. Aber investieren ist nicht gleich investieren. Alles auf eine Karte zu setzen wäre dumm gewesen.

Genau deshalb gibt es Diversifikation.

Wenn man damals nur 1–2 % seines Portfolios investiert hätte, wäre das Risiko überschaubar gewesen. Das Potenzial hingegen außergewöhnlich. Diese kleine Entscheidung hat mir langfristig einen hohen sechsstelligen Gewinn gebracht.

War die Investition 2013 klug oder dumm?

Die richtige Antwort lautet: Es kommt auf die Positionsgröße an.

Und trotzdem findest du nach über 17 Jahren funktionierendem Bitcoin-Netzwerk immer noch Gründe, überhaupt nichts zu investieren. Gar nichts. Obwohl die Technologie seit 2009 ohne Unterbrechung läuft und etwa alle zehn Minuten einen neuen Block erzeugt – wie ein Schweizer Uhrwerk.

Es geht nicht darum, dass meine Argumente neu sind. Die hört man auch seit Jahren.

Es geht darum, ob man bereit ist, sich selbst eine Meinung zu bilden und Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen.

Und noch einmal: Buy low and sell high.

Aber nicht nach dem Motto: "Ich kaufe einfach etwas, weil es gefallen ist."

Das machen Anfänger.

Warren Buffett würde eher sagen: Investiere nur in das, was du verstehst. Und wenn es unterbewertet ist, dann kaufe es.

Das Interessante ist: Warren Buffett hasst Bitcoin. Er investiert nicht darin. Er gibt offen zu, dass er es nicht versteht und sich auch nicht damit beschäftigen möchte.

Das ist eine klare und konsequente Position.

Aber du?

Du lässt das Thema nicht los. Du diskutierst darüber, suchst Argumente dagegen, liest Artikel und Kommentare und beschäftigst dich ständig damit.

Willst du investieren oder nicht?

Willst du diversifizieren oder nicht?

Oder willst du dich einfach nur permanent rechtfertigen und allen beweisen, dass du im Recht bist?

Verstehst du, was ich meine?

Es geht längst nicht mehr um Bitcoin.

Es geht um dich.
 
Endlose Diskussion am Wesentlichen vorbei.

Am Allzeithoch wolltest du sogar Bitcoin kaufen – hast es aber nicht getan. Und jetzt, mitten im Bärenmarkt, kommen plötzlich die Zweifel: „Bitcoin ist tot. Diesmal wirklich. Schau dir all die logischen Argumente an.“

Damit ist aber eines ziemlich sicher: Am Allzeittief wirst du ebenfalls nichts kaufen.

Du wirst einfach weiter zuschauen, Gründe gegen eine Investition suchen – und natürlich auch finden.

Merkst du eigentlich, wie unbewusst du als Investor handelst? Wie stark du von den Meinungen anderer beeinflusst wirst? Wie viele deiner Argumente nicht auf eigenen Erkenntnissen beruhen, sondern auf Artikeln, Kommentaren und Aussagen fremder Menschen?

Ich investiere seit 2013 in Bitcoin. Damals wirkte die Idee völlig verrückt. Aber investieren ist nicht gleich investieren. Alles auf eine Karte zu setzen wäre dumm gewesen.

Genau deshalb gibt es Diversifikation.

Wenn man damals nur 1–2 % seines Portfolios investiert hätte, wäre das Risiko überschaubar gewesen. Das Potenzial hingegen außergewöhnlich. Diese kleine Entscheidung hat mir langfristig einen hohen sechsstelligen Gewinn gebracht.

War die Investition 2013 klug oder dumm?

Die richtige Antwort lautet: Es kommt auf die Positionsgröße an.

Und trotzdem findest du nach über 17 Jahren funktionierendem Bitcoin-Netzwerk immer noch Gründe, überhaupt nichts zu investieren. Gar nichts. Obwohl die Technologie seit 2009 ohne Unterbrechung läuft und etwa alle zehn Minuten einen neuen Block erzeugt – wie ein Schweizer Uhrwerk.

Es geht nicht darum, dass meine Argumente neu sind. Die hört man auch seit Jahren.

Es geht darum, ob man bereit ist, sich selbst eine Meinung zu bilden und Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen.

Und noch einmal: Buy low and sell high.

Aber nicht nach dem Motto: "Ich kaufe einfach etwas, weil es gefallen ist."

Das machen Anfänger.

Warren Buffett würde eher sagen: Investiere nur in das, was du verstehst. Und wenn es unterbewertet ist, dann kaufe es.

Das Interessante ist: Warren Buffett hasst Bitcoin. Er investiert nicht darin. Er gibt offen zu, dass er es nicht versteht und sich auch nicht damit beschäftigen möchte.

Das ist eine klare und konsequente Position.

Aber du?

Du lässt das Thema nicht los. Du diskutierst darüber, suchst Argumente dagegen, liest Artikel und Kommentare und beschäftigst dich ständig damit.

Willst du investieren oder nicht?

Willst du diversifizieren oder nicht?

Oder willst du dich einfach nur permanent rechtfertigen und allen beweisen, dass du im Recht bist?

Verstehst du, was ich meine?

Es geht längst nicht mehr um Bitcoin.

Es geht um dich.

"Am Allzeithoch wolltest du sogar Bitcoin kaufen – hast es aber nicht getan. "
Sorry, aber das habe ich doch nirgends gesagt. Bitte lies nach.

„Bitcoin ist tot. Diesmal wirklich. Schau dir all die logischen Argument an." Wo habe ich das gesagt? Auch eine Unterstellung.

"Merkst du eigentlich, wie unbewusst du als Investor handelst? Wie stark du von den Meinungen anderer beeinflusst wirst? Wie viele deiner Argumente nicht auf eigenen Erkenntnissen beruhen, sondern auf Artikeln, Kommentaren und Aussagen fremder Menschen?" Stimmt leider auch nicht. Wäre das so, hätte ich schon längst Bitcoin. Denn in meinem privaten Umfeld haben die meisten Bitcoin. Plus gerade im letzten Jahr gab es ja kaum einen Experten oder Zeitschrift, welche nicht zum Bitcoin geraten hätte.

"Wenn man damals nur 1–2 % seines Portfolios investiert hätte, wäre das Risiko überschaubar gewesen. Das Potenzial hingegen außergewöhnlich. Diese kleine Entscheidung hat mir langfristig einen hohen sechsstelligen Gewinn gebracht." Herzlichen Glückwunsch, da hattest Du einen sehr guten Riecher!

"Aber nicht nach dem Motto: "Ich kaufe einfach etwas, weil es gefallen ist."
Sage ich doch auch, lies bitte oben nach.

"Das Interessante ist: Warren Buffett hasst Bitcoin. Er investiert nicht darin. Er gibt offen zu, dass er es nicht versteht und sich auch nicht damit beschäftigen möchte."
Ich möchte verstehen, wie man den Bitcoin und seine Entwicklung besser einschätzen kann. Er verhält sich nämlicg willkürlich.

"Du lässt das Thema nicht los. Du diskutierst darüber, suchst Argumente dagegen, liest Artikel und Kommentare und beschäftigst dich ständig damit." + Lese Bücher usw...
Erkläre mir doch bitte, wozu Foren da sind? Meine Punkte sind ja durchaus recherchiert, gehen teilweise ziemlich ins Detail und dass ich 0,0 Ahnung hätte ist ja nun auch falsch. Aber wozu ist denn das Forum da? Um Pros und Contras zu diskutieren u.a.

By the way, habe mal eine Biographie über den Black Rock-Gründer gelesen. Der hat einer großen Runde seiner Banker die Aufgabe gegeben, Gründe gegen ein Investment zu sammeln und erst wenn alle Gründe vom Tisch waren, wurde investiert.

"Oder willst du dich einfach nur permanent rechtfertigen und allen beweisen, dass du im Recht bist?" Nein, einfach nur im Forum diskutieren. Darf ich das? Danke. Und sorry, dass ich nicht 100% überzeugt bin. Aber auch das ist vollkommen legitim.

By the way, ich stelle diese Fragen und äußere Bedenken hier vollkommen emotionslos in dem dafür vorgesehenen Bereich, weil ich ehrlich der Auffassung bin, dass vor allem bei Dir entsprechende Expertise da ist. Wie auch immer, in den letzen beiden Antworten von Dir gehst Du nicht auf meine Punkte ein bzw. nur teilweise und es wimmelt vor Unterstellungen.

Noch mal: Ich bin nicht gegen den Bitcoin. Aber ich finde, wenn der Bitcoin sich gerade sehr schlecht entwickelt und viele große Institutionen plötzlich Ihre Anteile reduzieren, dann ist ein Bitcoin-Unterforum doch der richtige Ort, das mal emotionslos zu diskutieren. Oder wenn ein Thelen und weitere plötzlich Quantencomputing als größte Gefahr für den Bitcoin ausmachen usw.
 
PS: Ich denke schon, dass viele Fürsprecher schon sehr viel Skin in the Game haben und jede Diskussion, die schlecht für den Bitcoin aussieht, ist zumindest nicht positiv fürs eigene Investment. Aber da sollten wir uns doch im Klaren sein. Eine kleine Diskussion in einem Unterforum bewirkt weder etwas Positives noch etwas Negatives beim Bitcoin. Das kratzt den nicht. Ich wünsche jedem, der Bitcoin hat, dass er extrem in die Höhe schießt. Wer investiert geht ins Risiko und hat jeden Erfolg verdient.
 
Du hast Recht. In Bitcoin zu investieren ist sehr gefährlich. Es gibt unzählige Gründe, welche diese Strategie (nicht zu investieren) rechtfertigen. Alles gut. (y)
 

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