Sorry, aber die Vehemenz mit der Du antwortest belegt meinen Punkt. Du kannst mir gerne alles Mögliche über Aktien sagen. Ich bleibe komplett ruhig. Ich habe das Gefühl, Bitcoiner fühlen sich direkt persönlich angegriffen.
Also, Punkt 1: Ich habe nichts gegen Dich oder Deine Kompetenz geschrieben.
Punkt 2: Ich bin nicht die einzige Person auf diesem Planeten, die Bitcoin als Hochrisikoinvestment betrachtet. Da gibt es tausendfach renommiertere Kandidaten als mich, die das so sehen.
Punkt 3: Ich bin kein Bitcoin-Experte. Ich höre seit Jahren viele Podcasts auch über Bitcoins, lese viel - auch ganze Bücher. Aber ein Bitcoin-Experte bin ich nicht. Aktien sind mein Hobby. Auch hier wäre ich so bescheiden zu sagen, dass ich kein Experte bin.
Im Übrigen gab es genügend Bitcoiner, die mit diesem Risikoinvestment reich geworden sind. Ihnen gratuliere ich. Wer dieses Risiko eingeht und belohnt wird, der hat es verdient. Meine Perspektive betrifft die weitere Entwicklung und da waren ja letztes Jahr schon alle der Meinung, der Bitcoin würde straight auf die 1 Mio USD zulaufen.... Wie sagt man so schön: Pustekuchen. Und so sehr die Bitcoiner über Bitcoin und Crypto-ETFs gejubelt haben, so sehr wurde runtergespielt, wie viele Abflüsse es zuletzt aus diesen ETFs gab.
Zu Deiner Gold-Frage: Da gibt es viele Punkte. Auch banale Dinge, zB dass Gold physisch existiert. Und in vielen bedeutenden Ländern wie China und Indien hat Gold eine gewisse Tradition und generiert in gewissen Situationen seit ewigen Zeiten Nachfrage. Aber da gibt es noch weitere Punkte.
Ich habe ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass mich diese Diskussion aus der Ruhe gebracht hat.
Ich habe auf deine Argumente geantwortet und dir eine sehr einfache Frage gestellt. Deine Antwort hat jedoch bestätigt, was ich vermutet habe: Dein Verständnis von Investments wirkt in diesem Bereich eher oberflächlich. Das ist kein Angriff oder Ärger – einfach eine nüchterne Feststellung.
Ich investiere selbst in verschiedene Bereiche: Bitcoin, Immobilien, Aktien, Domains und Social Media. Für mich ist Diversifikation selbstverständlich.
Wenn jemand über Aktien etwas Falsches sagt, spreche ich das an.
Wenn jemand über Immobilien etwas Falsches sagt, ebenfalls.
Und wenn es um Gold geht, ist es nicht anders.
Meine Frage war sehr simpel: Was macht Gold so wertvoll?
Die Antwort „weil es physisch existiert“ erklärt das nicht wirklich. Viele Dinge existieren physisch – zum Beispiel Eisen. Eisen wird sogar viel häufiger gebraucht und industriell eingesetzt als Gold. Trotzdem ist sein Preis im Vergleich zu Gold sehr niedrig. Also kann die physische Existenz allein offensichtlich nicht der Grund sein.
Wenn man Gold und Bitcoin vergleichen möchte, sollte man beide Themen wirklich verstehen. Sonst vergleicht man etwas, das man nur teilweise versteht, mit etwas, das man noch weniger versteht.
Daher eine einfache Gegenfrage: Woher kommt Bitcoin eigentlich?
Mir geht es nicht darum, eine Diskussion zu gewinnen. Im Gegenteil:
Ich finde Diskussionen dann interessant, wenn beide Seiten voneinander lernen können.
Mein Ziel ist einfach:
Vielleicht kannst du mir etwas zeigen, was ich noch nicht bedacht habe – und vielleicht kann ich dir auch einen anderen Blickwinkel geben.
Aber dafür sollten wir versuchen, möglichst sachlich zu argumentieren und nicht nur oberflächliche Aussagen in den Raum zu stellen.