Wesentlich besser als die Panik Welle auf jeden Fall.wie würden diese Nachrichten aber auf die Menschen wirken, auf uns Alle?
Blödsinn. Der Bitcoin-Code wird ja andauernd angepasst.
"Wir werden sehen..." was genau? Überraschung: BitcoinCore besteht aus über 750.000 (!!!) Zeilen. Er wird ständig verbessert und angepasst.Wir werden sehen...
Was ich immer wieder feststelle in meinem Freundeskreis: Wenn jemand stark in Bitcoin investiert ist, wird häufig jegliches Argument dagegen vom Tisch gewischt. Es wird stets so getan, als hätte das Gegenüber mal überhaupt keine Ahnung usw. Bitcoin wird dann zum kritischen Thema. Ein paar Tatsachen gibt es: 1) Der Bitcoin hängt genauso von Angebot und Nachfrage ab wie alles andere. 2) Der Bitcoin kann aktuell nicht als "digitales Gold" bezeichnet werden. Er korreliert mehr mit Tech-Aktien als mit Gold. 3) Niemand kann technologische Entwicklungen zu 100% exakt vorhersagen. 4) Es gibt keine fundamentale Möglichkeit , den Bitcoin zu bewerten. Diese Möglichkeit gibt es bei Aktien schon. Und auch wenn kurz bis mittelfristig das Sentiment überwiegt, eine fundamental unterbewertete Aktie kehrt langfristig zum Mean zurück.
"Wir werden sehen..." was genau? Überraschung: BitcoinCore besteht aus über 750.000 (!!!) Zeilen. Er wird ständig verbessert und angepasst.
"Es wird häufig jegliches Argument dagegen vom Tisch gewischt". Wenn das Argument gar kein Argument ist? Was dann? Nenne ein paar Argumente und wir werden diskutieren. Als Gegenargument kann ich nur sagen, dass es meistens Argumente kommen, die sofort zeigen, dass jemand sehr wenig Ahnung von Bitcoin hat. Das ist eine Tatsache.
Nun zu deinen Tatsachen:
1) Der aktuelle Kurs vom Bitcoin hängt tatsächlich von Angebot und Nachfrage ab, weil er eben genauso wie Gold, Aktien, Immobilien gehandelt wird.
2) Frage: warum ist Gold wertvoll? Bin sehr auf deine Argumente gespannt. Denn genau das wird zeigen, ob du überhaupt verstehst, warum Gold wertvoll ist. Erst dann können wir über Bitcoin diskutieren und es mit Gold vergleichen.
3) Niemand kann technologische Entwicklungen zu 100% exakt vorhersagen. Das ist doch logisch, oder? Deswegen wird ja der Bitcoin Core ständig angepasst und von ursprünglichen 25.000 tausend Zeilen ist er auf 750.000 Zeilen angewachsen. Weil eben niemand die Entwicklung vorhersagen kann.
4) Natürlich nicht. Angebot und Nachfrage eben, oder? Welche fundamentale Möglichkeit gibt es Gold zu bewerten? Du kannst aber Aktien und Gold nicht wirklich vergleichen und gleich bewerten, oder? Du kannst eine Aktie von einer Mining Company welche Gold aus der Erde holt bewerten, ja natürlich. Aber Gold selbst? Angebot und Nachfrage?
Also, meine Frage an dich als einen Aktien und Bitcoin Experten: Warum ist Gold wertvoll?
Ich habe ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass mich diese Diskussion aus der Ruhe gebracht hat.Sorry, aber die Vehemenz mit der Du antwortest belegt meinen Punkt. Du kannst mir gerne alles Mögliche über Aktien sagen. Ich bleibe komplett ruhig. Ich habe das Gefühl, Bitcoiner fühlen sich direkt persönlich angegriffen.
Also, Punkt 1: Ich habe nichts gegen Dich oder Deine Kompetenz geschrieben.
Punkt 2: Ich bin nicht die einzige Person auf diesem Planeten, die Bitcoin als Hochrisikoinvestment betrachtet. Da gibt es tausendfach renommiertere Kandidaten als mich, die das so sehen.
Punkt 3: Ich bin kein Bitcoin-Experte. Ich höre seit Jahren viele Podcasts auch über Bitcoins, lese viel - auch ganze Bücher. Aber ein Bitcoin-Experte bin ich nicht. Aktien sind mein Hobby. Auch hier wäre ich so bescheiden zu sagen, dass ich kein Experte bin.
Im Übrigen gab es genügend Bitcoiner, die mit diesem Risikoinvestment reich geworden sind. Ihnen gratuliere ich. Wer dieses Risiko eingeht und belohnt wird, der hat es verdient. Meine Perspektive betrifft die weitere Entwicklung und da waren ja letztes Jahr schon alle der Meinung, der Bitcoin würde straight auf die 1 Mio USD zulaufen.... Wie sagt man so schön: Pustekuchen. Und so sehr die Bitcoiner über Bitcoin und Crypto-ETFs gejubelt haben, so sehr wurde runtergespielt, wie viele Abflüsse es zuletzt aus diesen ETFs gab.
Zu Deiner Gold-Frage: Da gibt es viele Punkte. Auch banale Dinge, zB dass Gold physisch existiert. Und in vielen bedeutenden Ländern wie China und Indien hat Gold eine gewisse Tradition und generiert in gewissen Situationen seit ewigen Zeiten Nachfrage. Aber da gibt es noch weitere Punkte.
Ich glaube, hier liegt genau das Problem unserer Diskussion.
Du schreibst zunächst, dass „jegliches Argument vom Tisch gewischt wird“. Als ich dann vorschlage, Argumente tatsächlich auszutauschen und darüber zu sprechen, kommt plötzlich: „Das wäre eine niemals endende Diskussion“. Damit wird die Diskussion im Grunde beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
Und nun zum Thema Gold.
Gold ist tatsächlich deutlich seltener als Eisen – das ist ein wichtiger Punkt und geht bereits in die richtige Richtung.
Viele der anderen Eigenschaften, die oft genannt werden – wie Haltbarkeit, Teilbarkeit oder Transportierbarkeit – erklären meiner Meinung nach nicht wirklich den extrem hohen Preis. Diese Eigenschaften sind zwar nützlich, aber sie allein würden Gold nicht zu dem machen, was es heute ist.
Der entscheidende Faktor ist letztlich Knappheit.
Ein Gedankenexperiment zeigt das sehr gut:
Wenn morgen ein großer Meteorit entdeckt würde, der enorme Mengen Gold enthält und wirtschaftlich abgebaut werden kann, würde der Goldpreis massiv fallen. Die anderen Eigenschaften des Metalls würden diesen Preisverfall nicht verhindern können.
Deshalb steht bei Gold letztlich ein Begriff im Mittelpunkt: Scarcity – Knappheit.
Und genau aus diesem Grund wird Gold auch häufig mit Bitcoin verglichen. Beide haben – zumindest in der Theorie – eine begrenzte Angebotsmenge, und genau diese Knappheit ist ein zentraler Teil ihres Werts.
Da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Wenn jemand über 80 % seines Vermögens in ein einziges Asset steckt, kann man es schönreden, wie man will – es bleibt eine sehr riskante Strategie. Diversifikation ist nun einmal ein zentraler Grundsatz beim Investieren.Die "
Ich habe eine niemals endende Diskussion über dieses Thema mit einem Freund. Daher habe ich die daraus resultierende Müdigkeit hier mit einfließen lassen - sorry dafür.
Allerdings ist der besagte Freund nicht so diversifiziert wie Du und Du hast dann doch wesentlich mehr Abstand zum Thema. Daher sind wir im Prinzip auf einer Linie. Ich wehre mich nur gegen solch absolute Aussagen wie "der Bitcoin unterliegt keinem oder fast keinem Risiko". Wir wissen nicht, was passiert. Auch der Bitcoin kann seine Grundlage verlieren (Technik, Politik, Nachfrage...). Aber dass es aktuell Sinn macht, den Bitcoin beizumischen, ist auch unbestritten. Nur sollten das keine >80% des eigenen Portfolios sein.
Da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Wenn jemand über 80 % seines Vermögens in ein einziges Asset steckt, kann man es schönreden, wie man will – es bleibt eine sehr riskante Strategie. Diversifikation ist nun einmal ein zentraler Grundsatz beim Investieren.
Auf der anderen Seite kann ich auch Menschen nicht ganz verstehen, die sich gar nicht mit Bitcoin beschäftigen, es aber sofort als Scam oder Schneeballsystem bezeichnen. Das zeigt für mich eher, dass man sich mit dem Thema nicht wirklich auseinandergesetzt hat.
Wenn man Bitcoin zumindest grundlegend versteht, kann man es relativ nüchtern betrachten: einfach als eine mögliche Anlageklasse unter vielen. Ohne Emotionen, ohne Ideologie. Man kann es seinem Portfolio beimischen – vielleicht 2 %, 3 % oder 5 % – und damit ist es auch gut.
Genau solche Diskussionen machen ja eigentlich Sinn und auch Spaß: Argumente austauschen und vielleicht noch dabei etwas Neues lernen. Ein Forum eben.
Und Emotionen gehörten auch dazu. Wir sind doch Menschen....![]()
Danke für den Austausch.