Ist Sedo noch zu retten?

Georg

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Die Suchfunktion bei Sedo ist mir relativ egal. Zumindestens bei mir ist es so, dass die potentiellen Käufer direkt über Eingabe der Domain auf die Verkaufsseite kommen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass "otto Normal", sich denkt: Ach ich geh mal auf sedo.de und schau mal, welche Domains da für mich gerade passen. Das mag für unsereins gelten, aber nicht für Leute, die vielleicht noch nie eine Domains gekauft haben, und das auch nie wieder tun werden.

Sie wollen nur diese eine Domain!
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Bei den wenigen die genau wissen welche Domain sie unbedingt erwerben wollen trifft das zu, dafür ist dan.com bestens geeignet. Aber nicht bei der Mehrheit. Diese sucht und sucht erst einmal welcher Domainname passen könnte, schaut nach was da ist und entscheidet sich dann erst für einen frei verfügbaren.
 

Domainagentur

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Sedo braucht auch bei Antworten immer lange z.b. bei Kontaktaufnahme. Genauso der Chat der nur kurz Vormittags mal besetzt ist.
 

Adomino

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Sedo weiß, dass deren Suche grausam ist, aber da wird nichts verbessert. Bemerkenswert, wie eine schlechte Suche ein Unternehmen ruinieren kann. Wenn man man nicht findet was man sucht, geht man eben woanders hin.

Aber nicht nur die Qualität der Suche sondern auch die optische Aufbereitung. (siehe Google)
 

Adomino

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Die Suchfunktion bei Sedo ist mir relativ egal. Zumindestens bei mir ist es so, dass die potentiellen Käufer direkt über Eingabe der Domain auf die Verkaufsseite kommen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass "otto Normal", sich denkt: Ach ich geh mal auf sedo.de und schau mal, welche Domains da für mich gerade passen. Das mag für unsereins gelten, aber nicht für Leute, die vielleicht noch nie eine Domains gekauft haben, und das auch nie wieder tun werden.

Sie wollen nur diese eine Domain!

Was dann aber den großen Unterschied zu dan.com ausmacht: Bei dan.com kann man als Neuling ohne einen "Account erstellen" zu müssen, einfach nur durch Eingabe einiger Daten, nach kurzer Emailbestätigung den Kauf komplett abschliessen. In wenigen Minuten!

Das ist bei Sedo alles etwas aufwendiger...und man wird noch zugetextet nach dem Motto:
"Nützliche Tools: Mit Ihrem persönlichen Kundenkonto können Sie kostenlos auf sämtliche Domain-Tools zugreifen und so noch effektiver auf unserem Marktplatz handeln!"
Wie gesagt: Ich glaube die meisten wollen eigentlich nur diese eine Domain kaufen und danach mit Domains, Domaintools , Sedo oder gar "Handel" nichts mehr zu tun haben.

Ich gebe Dir recht, dass es keinen Sinn macht einen Endkunden allen möglichen Müll anzuzeigen. Die wollen zumeist nur die eine Domain kaufen und sonst nichts. Gerade jetzt mit DSGVO sollte man so wenig wie möglich Daten anzeigen und auch erfassen. Weniger ist mehr.

Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es sehr wohl Endkunden gibt die bei Sedo suchen und nicht von der Landingpage kommen. Die meisten Domains habe ich bei Sedo nur eingetragen aber verwende meine eigene Landingpage. Trotzdem kommen immer wieder Kaufanfragen von Sedo und hin und wieder gibt es auch Verkaufsabschlüsse über Sedo.

Ich denke nicht, dass es für einen Endkunden ein großes Problem darstellt einen Account anzulegen wenn er eine Domain kaufen will. Irgendwie muss er doch auch seine Rechnungsdaten dem Verkäufer übermitteln. Abgesehen davon ist es doch so, wenn man mit einem Verkäufer in Verhandlungen tritt, muss man zwangshalber sowieso ein Sedo Konto anlegen, da man über das Bietsystem die neuen niedrigeren Angebote des Verkäufers bekommt. Sinngemäß DSGVO wäre es demnach sinnvoll, dass man nur die notwenigsten Daten zuerst für den Bietvorgang erfasst und nur wenn es zu einem Abschluss kommt,. dass dann der Kunde die kompletten Daten erfassen muss. Alles andere wäre nach meiner Ansicht nicht DSGVO konform und abmahnfähig.
 

Adomino

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Was ist an der Besteuerung der Provision verkehrt? Ich sehe da keinen Fehler.

Für einen Deutschen ist ja auch nichts verkehrt wenn diese von einem Deutschen eine Domain kaufen aber z.B. für Österreicher die von einem Deutschen Domains kaufen. Denn hierbei fällt keine UST gegenüber dem deutschen Verkäufer aber auch gegenüber Sedo an. Sedo verrechnet jedoch seine Provision immer mit 19% Ust. Diese 19% Ust bekommt aber eine österreichische Firma vom deutschen Finanzamt nicht zurück bzw. habe ich keine Möglichkeit gefunden diese zurückzubekommen.
 

soeren.cz

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Adomino

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soweit ich weiss, kann diese Steuer dann in Österreich als Vorsteuer geltend gemacht werden.

Die Sache ist jedoch nicht so einfach, denn zuständig für meine Firma ist das Finanzamt in Wien und nicht das Finanzamt in Köln, bei der Sedo die 19% Ust für die Provision abführt. Ggf. kann theoretisch mein Steuerberater in Wien tatsächlich das Geld vom Finanzamt in Köln einfordern. So einfach wird das aber wohl nicht sein und eine Stunde ist schnell um d.h. wirtschaftlich betrachtet zahlt es sich nicht aus hier das Geld einzufordern da der Steuerberater unterm Strich mehr Geld kostet die Arbeit zu machen das Geld anzufordern.

In Österreich kann das nach meiner Ansicht NICHT geltend gemacht werden da die 19% Ust ja in Deutschland bleiben und das Finanzamt in Wien sicher nicht Geld bezahlt das es nie erhalten hat.

Warum Sedo es seit Jahren nicht schafft eine ordentliche Abrechnung zu machen ist nicht verständlich da ja die östereichische UID-Nummer bekannt ist.
 

Georg

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Die Sache ist jedoch nicht so einfach, denn zuständig für meine Firma ist das Finanzamt in Wien und nicht das Finanzamt in Köln, bei der Sedo die 19% Ust für die Provision abführt. Ggf. kann theoretisch mein Steuerberater in Wien tatsächlich das Geld vom Finanzamt in Köln einfordern. So einfach wird das aber wohl nicht sein und eine Stunde ist schnell um d.h. wirtschaftlich betrachtet zahlt es sich nicht aus hier das Geld einzufordern da der Steuerberater unterm Strich mehr Geld kostet die Arbeit zu machen das Geld anzufordern.

In Österreich kann das nach meiner Ansicht NICHT geltend gemacht werden da die 19% Ust ja in Deutschland bleiben und das Finanzamt in Wien sicher nicht Geld bezahlt das es nie erhalten hat.

Warum Sedo es seit Jahren nicht schafft eine ordentliche Abrechnung zu machen ist nicht verständlich da ja die östereichische UID-Nummer bekannt ist.
[/QUOTE


Das ist ja unglaublich! (n)

Anscheinend wissen die Entscheidungsträger bei SEDO immer noch nicht das Österreich zur EU gehört.
Teile doch mal dem deutschen Finanzministerium diesen Vorgang mit, sie sollen dazu Stellung nehmen.

 

Adomino

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Das ist ja unglaublich! (n)

Anscheinend wissen die Entscheidungsträger bei SEDO immer noch nicht das Österreich zur EU gehört.
Teile doch mal dem deutschen Finanzministerium diesen Vorgang mit, sie sollen dazu Stellung nehmen.

Es geht hier ja nicht nur um Österreich sondern jedes andere EU-Land wie z.B. auch Holland, Belgien, Luxemburg etc.
 
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