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stevenx

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Hamburg
Moin zusammen,

Ich habe in den letzten Wochen arbeitsplatz.de gebaut, einen Stellenmarkt für Deutschland. Zurzeit stehen dort 48.384
Anzeigen von 14.853 Unternehmen.

Der Unterschied zu den üblichen Jobbörsen ist das, was neben der Anzeige steht. Zu inzwischen 495 Berufen gibt es ein
eigenes Berufsbild: was man in dem Beruf tut, was er verlangt, wie man hineinkommt — und eine Gehaltsangabe nach
Erfahrungsstufe und Bundesland. Das sind aktuell 25.245 Gehaltssätze. Mir ging es um die Frage, die man sich bei jeder
Anzeige stellt: Ist das ein normales Angebot oder nicht?

Dazu ganz offen: Die Gehaltszahlen sind Orientierungswerte, keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich
verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet, und die Werte je Bundesland sind aus dem
Bundeswert gerechnet, nicht einzeln erhoben. Das steht auch auf jeder Gehaltsseite. Ich halte es für ehrlicher, das
hinzuschreiben, als eine Genauigkeit zu behaupten, die es nicht gibt.

Was sonst drin steckt:

- Neun Filter — u. a. 15.360 Anzeigen mit Homeoffice, 11.183 in Teilzeit, 2.601 Ausbildungsplätze. Jede Filteroption
zeigt, wie viele Treffer sie bringt, bevor man klickt.
- Kein Konto, keine Registrierung, kein Newsletter. Man sucht, klickt auf die Anzeige und bewirbt sich direkt beim
Unternehmen — die Seite nimmt selbst keine Unterlagen entgegen.
- Acht Ratgeber-Artikel zu Anschreiben, Lebenslauf, Vorstellungsgespräch, Gehaltsverhandlung, Arbeitszeugnis,
Kündigungsfristen, Probezeit und Quereinstieg.

Ehrlich zum Stand: 495 von gut 2.000 Berufen im Katalog haben bisher ein Profil, der Rest kommt nach und nach dazu.
Wer also einen Beruf sucht, der noch keine eigene Seite hat — das ist kein Fehler, sondern noch nicht fertig.

Über Kritik würde ich mich freuen, gerade zu den Gehaltsangaben und zur Bedienung auf dem Handy. Wenn euch etwas
falsch oder unsinnig vorkommt, sagt es bitte.

 
Coole Idee. Ist das vom Prinzip her so ähnlich wie möbel.de, nur eben für Arbeitsplätze – also eine Art Suchmaschine bzw. Aggregator für Jobs?

Was mir auf die Schnelle aufgefallen ist: Ich erkenne eine ziemlich starke Abhängigkeit von StepStone. Oder täuscht das? Mich würde interessieren, wie breit die Datenbasis tatsächlich ist. Gibt es wirklich sehr viele unterschiedliche Anbieter oder am Ende doch einige wenige Platzhirsche?

Denn wenn ein Nutzer merkt, dass ein großer Teil der Stellenanzeigen beispielsweise ohnehin von StepStone kommt, könnte natürlich der Effekt entstehen, dass er anschließend direkt dort weitersucht.

Ein weiterer Punkt: Wenn man zum Beispiel den Beruf „Elektriker“ auswählt, erscheinen darunter Untergruppen wie Betriebselektriker, Elektriker usw. Für mich war aber nicht sofort klar, dass man direkt auf den jeweiligen Begriff klicken muss, um die Stellenanzeigen dieser Untergruppe zu sehen. Das könnte man vielleicht noch etwas intuitiver gestalten.

Das sind aber nur meine ersten Eindrücke. Grundsätzlich gefällt mir die Idee gut. Warum nicht – ich sehe da durchaus Potenzial.
 

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