Das ist eine klassische, herzhafte Kombination! Die gute Nachricht vorweg: Fast alles davon lässt sich problemlos einfrieren, aber bei der Konsistenz gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit es nach dem Auftauen noch genauso gut schmeckt.
Hier ist der Check für deine Komponenten:
### 1. Sauerkraut & Rotkohl
* **Einfrieren:** Sehr gut möglich.
* **Tipp:** Kohlgerichte schmecken aufgewärmt oft sogar noch besser, da die Aromen durchziehen. Du kannst sie in Gefrierbeuteln oder Dosen flach einfrieren, das spart Platz und sie tauen schneller auf.
### 2. Spätzle
* **Einfrieren:** Ja, aber mit Vorsicht.
* **Tipp:** Wenn die Spätzle bereits in Butter geschwenkt oder sehr weich gekocht sind, können sie nach dem Auftauen etwas matschig werden. Am besten frierst du sie separat ein. Zum Reaktivieren später kurz in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten, statt sie in Wasser zu kochen.
### 3. Blut- und Leberwürste (eingekocht)
* **Einfrieren:** Ja, absolut.
* **Tipp:** Da sie bereits eingekocht sind, ist die Textur stabil. Wenn sie jedoch in der Pelle sind, kann diese beim Einfrieren/Auftauen etwas zäh werden oder platzen. Viele nehmen das Brät nach dem Auftauen einfach aus der Pelle und braten es als „lose“ Wurst in der Pfanne an.
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### Worauf du beim Einfrieren achten solltest:
* **Vollständig abkühlen:** Stelle die Reste erst in den Gefrierschrank, wenn sie Zimmertemperatur haben, um Kondenswasser (Eiskristalle) und eine Erwärmung anderer Lebensmittel zu vermeiden.
* **Portionieren:** Friere die Wurst, den Kohl und die Spätzle am besten in **getrennten Behältern** ein. So kannst du die unterschiedlichen Aufwärmzeiten besser steuern (der Kohl braucht meist länger als die Spätzle).
* **Haltbarkeit:** In einem Standard-Gefrierfach hält sich diese Kombination etwa **2 bis 3 Monate** ohne nennenswerten Qualitätsverlust.
### Mein Tipp für das Aufwärmen:
Taue das Essen am besten über Nacht im Kühlschrank auf. Den Kohl und die Würste kannst du langsam im Topf erhitzen, während du die Spätzle separat in der Pfanne knusprig machst.
Möchtest du wissen, wie du die Reste vielleicht in einem neuen Gericht (z. B. einem Auflauf) verwerten kannst?